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PPC-Back to Basics – Erste Schritte mit der Konversionsverfolgung

Jeder, der in Werbung investiert, möchte normalerweise herausfinden, ob seine Werbemaßnahmen effektiv sind. Wenn Sie mit Pay-per-Click-Anzeigen werben, können Sie natürlich die Anzahl der Klicks messen. Klicks sind jedoch nicht die letzte durchgeführte Aktion von Besuchern. Besucher kaufen eventuell Artikel von Ihrer Website, nachdem sie die Anzeige angesehen oder darauf geklickt haben. Die Konversionsverfolgung beantwortet die Frage, wie viele Anzeigen oder Klicks einen tatsächlichen Kauf, eine Anmeldung/Registrierung, neue Interessenten, die Anzeige einer Hauptseite oder andere wertvolle Aktionen bewirken.

Konversionsverfolgung – was unternehmen Personen, nachdem sie auf Ihre Anzeige geklickt haben?

Wie funktioniert die Konversionsverfolgung in Bing Ads?

Wenn ein potenzieller Kunde auf Ihre Anzeige klickt und zu Ihrer Website navigiert, wird auf dem Computer dieser Person ein Cookie abgelegt und dieser Klick registriert. Wenn dieselbe Person dann eine Transaktion abschließt (z. B. einen Kauf vornimmt, sich für ein Konto registriert), ruft die Konversionsverfolgung die gespeicherten Informationen aus dem Cookie ab und zeichnet die Konversion auf – dies wird als Konversionsverfolgung bezeichnet. Die Konversionsanalyse stellt Daten über Konversionen bereit, wie z. B. Besucherverhalten auf Ihrer Website, das zu einer Konversion führt.  

Kann ich die Konversionsverfolgung für meine Kampagne einrichten?

Natürlich. Beachten Sie jedoch Folgendes:

  • Auf den Computern der Besucher Ihrer Website müssen Cookies aktiviert sein. Viele Nutzer deaktivieren Cookies, weshalb die Konversionsverfolgung bei diesen Besuchern nicht funktioniert.
  • Die Kampagne bzw. das Konto (bei Verwendung der Kampagnenanalyse) muss aktiv sein.

Wie richte ich die Konversionsverfolgung ein?

  • Wechseln Sie zur Registerkarte „Kampagnen“ >
  • Klicken Sie auf „Analyseeinstellungen verwalten“ (links unten auf Ihrem Bildschirm) >
  • Klicken Sie auf das Dropdown-Menü „Konto“ >
  • Wählen Sie ein Konto >
  • Unter dem Dropdown-Menu „Konto“ wird nun ein Bereich angezeigt, der etwa so aussieht:

Damit Sie das Kundenverhalten verfolgen können, müssen Sie zunächst festlegen, welches Verhalten Sie verfolgen möchten. Sie können zum Beispiel verfolgen, wie viele Personen auf Ihre Anzeige klicken und die folgenden Aktivitäten durchführen:

  • Tätigen eines Kaufs
  • Registrieren für einen Newsletter
  • Erstellen eines Kontos
  • Zugreifen auf eine Produktliste auf Ihrer Webseite

Dies wird als Zielsetzung bezeichnet.

Hierbei kann es zu Missverständnissen kommen – wenn Sie sich also gerade mit Pay-per-Click-Anzeigen vertraut machen, beachten Sie die folgenden Hinweise:

Die Informationen, die Sie rund um das von Ihnen eingestellte Ziel erhalten, können zugeschnitten werden – für diesen Zweck erstellen Sie Schritte innerhalb des Ziels. Ihr Ziel muss mindestens einen Schritt aufweisen (den Abschlussschritt – der Moment, in dem Ihr Besucher eine Aktion durchführt). Sie können jedoch weitere Schritte hinzufügen:

Ziel

Jedes Ziel besteht aus einem oder mehreren Schritten – mindestens einer
(der Abschlussschritt), maximal sechs (Sie können einen Landungsschritt oder bis zu fünf Browse- oder Interessentenschritte hinzufügen).

Der Abschlussschritt

Der Abschlussschritt tritt auf, wenn durch einen Besucher sowohl auf Ihre Anzeige geklickt wurde als auch eine Konversion erfolgt ist, d. h. eine Transaktion durchgeführt wurde. Dies ist der Schritt, den Sie mindestens hinzufügen müssen.

Der Landungsschritt

Der Landungsschritt verfolgt es mit, wenn ein Besucher nach dem Klick auf Ihre Anzeige auf Ihrer Angebotsseite ankommt. (Sie können pro Ziel nur einen Landungsschritt hinzufügen.) 

Der Browseschritt

Der Browseschritt verfolgt mit, wenn ein Besucher zu einer bestimmten Seite navigiert, wie z. B. einer Seite, auf der Produkte aufgeführt werden. (Sie können pro Ziel bis zu fünf Browseschritte hinzufügen.)

Der Interessentenschritt

Der Interessentenschritt verfolgt es mit, wenn ein Besucher einer Konversion sehr nahe kommt, wie z. B. beim Ablegen eines Produkts im Einkaufswagen. (Sie können pro Ziel bis zu fünf Interessentenschritte hinzufügen.)

Ihr Konversionsziel kann aus den oben stehenden Schritten bestehen


So sieht die Zielsetzung in der Benutzeroberfläche von Bing Ads aus

Anschließend müssen Sie die Umsatz- und Kostenverfolgung einrichten – hiermit können Sie den Umsatz für jede einzelne Konversion verfolgen. Wenn Sie dies nicht benötigen, wählen Sie bitte „Kein“ aus.

So sieht die Umsatz- und Kostenverfolgung für Abschlussschritte in der Benutzeroberfläche von Bing Ads aus

In diesem Abschnitt können Sie zwei Dinge verfolgen – Ihren Umsatz oder die mit Konversionen verbundenen Kosten.

So richten Sie diesen Abschnitt ein:

Zu verfolgender Umsatz:

  1. Wählen Sie Konstant aus, wenn bei jeder Konversion der gleiche Betrag verdient wird, beispielsweise die Registrierungsgebühr für eine Website. Geben Sie die pro Konversion erhobene Gebühr in das Feld Wert ein (verwenden Sie keine Währungssymbole).
  2. Wählen Sie Variabel aus, wenn bei Konversionen ein variabler Betrag verdient wird, zum Beispiel ein Gesamtbetrag für einen Verkauf.

Die Gesamtumsätze, die auf diesen Optionen basieren, werden in Ihren Konversionsverfolgungs-Performance-Berichten wiedergegeben.

Zu verfolgende Kosten:

Sie können die folgenden Kosten pro Konversion verfolgen:

  • Andere Kosten als Werbekosten: Mit Transaktionen verbundene Kosten, wie z. B Bearbeitungsgebühren für Kreditkarten.
  • Steuern: Umsatzsteuer, die Sie auf Transaktionen erheben – für Auswertungen und Berichterstellung sowie die Zahlung an Finanzbehörden.
  • Versand: Kosten für die Lieferung von Artikeln an Kunden.

Abschließend können Sie festlegen, wie lang Sie einen Benutzer verfolgen möchten. Dies ist die Anzahl an Tagen, während der ein Kunde vor einer Konversion verfolgt wird (der Abschlusszeitraum):

Klicken Sie nach Vornehmen Ihrer Auswahl auf „Speichern und Code generieren“, um den Verfolgungscode zu erstellen.

  • Verfolgungscode: Wählen Sie im Abschnitt „Verfolgungscode“ einen Ihrer Schritte aus dem Dropdown-Menü >
  • Der für diesen Schritt erzeugte eindeutige Verfolgungscode wird im Fenster angezeigt >
  • Klicken Sie auf die Schaltfläche „Code kopieren“ >
  • Öffnen Sie dann die Seite, die Sie verfolgen wollen, und fügen Sie den Verfolgungscode ein >
  • Klicken Sie auf „Schließen“, nachdem Sie den Code für jeden Schritt kopiert und eingefügt haben. Ihre Ziele werden in der Tabelle „Ziele“ angezeigt. Sie können bis zu sechs Konversionsziele pro Konto erstellen. >

Im Anschluss an die Aktivierung der Konversionsverfolgung fügen Sie den generierten Verfolgungscode auf der entsprechenden Webseite Ihrer Website ein. Fügen Sie den Verfolgungscode auf allen Webseiten ein, die verfolgt werden sollen, und zwar zwischen den Tags <body> und </body>, unmittelbar über dem Tag </body>. Beispiel:

Nachdem Sie alles eingerichtet haben, können Sie nun als Belohnung für Ihre Bemühungen hilfreiche Daten anzeigen ;)

Sie finden die folgenden Kampagnenanalyse-Berichte auf der Seite „Berichte“ im Dropdown-Feld „Bericht“:

  • Konversionsberichte stellen Daten über Impressionen, Klicks, Konversionen und Umsätze zur Verfügung. Konversionsberichte zeigen auf, ob Anzeigenkampagnen Verkaufs- und Umsatzziele erreichen.
  • Zielberichte helfen beim Verfolgen von Besucherverhalten auf Ihrer Webseite zwischen dem Klick auf Ihre Anzeige und dem Erreichen Ihres Konversionsziels. 
  • Datenverkehrsquellberichte stellen Konversions- und Zieldaten nach Datenverkehrsquelle auf Ihrer Webseite zur Verfügung.
  • Segmentberichte stellen Daten über geografische und soziodemografische Attribute zur Verfügung.
  • Berichte zu Taktiken und Kanälen bieten Daten nach benutzerdefinierter Berichtsdimension.

Hauptaspekte:

  1. Mit der Konversionsverfolgung können Sie die Aktivität der Besucher auf Ihrer Website nachverfolgen und ermitteln, wie viele Besucher eine gewünschte Maßnahme auf Ihrer Website ergreifen, beispielsweise einen Kauf tätigen.
  2. Sie haben dabei Zugriff auf Berichte, mit denen Sie die Kampagnen-Performance bewerten und aktuelle sowie künftige Kampagnen optimieren können.
  3. Anhand von Berichten, die einen Überblick über Kosten und Umsatz im Zusammenhang mit der Konversionsverfolgung geben, können Sie Ihren ROI optimieren.
  4. Durch die Verwendung von benutzerdefinierten Dimensionseinstellungen können Sie Ihre Kampagnen auf Anzeigediensten von Drittanbietern verfolgen.

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