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Die häufigsten Gründe für abgelehnte Anzeigen (Teil 2)

Der Artikel Die häufigsten Gründe für abgelehnte Anzeigen (Teil 1) vom 15. Mai (2013, geschrieben von Pia Zumbrink) thematisiert die häufigsten Anlehnungsgründe von Anzeigen im Bing Ad Center. In Pias Post geht es unter anderem um unzulässigen Inhalt, verbotenes Siteverhalten sowie um fehlende Relevanz.

In dieser Fortsetzung möchte ich Ihre Aufmerksamkeit auf die redaktionellen Richtlininien zum geistigen Eigentum, zu Pharma- und medizinische Produkten, zu Glücksspiel/Wetten und zu nicht jugendfreiem Inhalt lenken. Hier finden Sie Tipps und Tricks die Ihnen dabei helfen können, unnötige Ablehnungen in Zukunft zu vermeiden. 

Geistiges Eigentum

Einer der häufigsten Gründe für abgelehnte Anzeigen ist die Verletzung des geistigen Eigentums. Durch die Verwendung des Markenzeichen oder Markennamen eines Mitbewerbers im Werbetext werden häufig Anzeigen abgelehnt. Bitte beachten Sie, dass der Anzeigentext aus Titel, Werbetext sowie der Anzeigen-URL besteht.

In Deutschland, der Schweiz, sowie in Österreich ist es Werbekunden erlaubt, auf den Markennamen eines Mitbewerbers als Keyword zu bieten. Sollten Sie dynamischen Text in Ihren Anzeigen nutzen, sollten Sie Vorsicht walten lassen da anderenfalls ihre Anzeige aufgrund von Markenrechtsverletzungen abgelehnt wird.

Ein Beispiel: Als Advertiser einer Sportmarke ist es Ihnen erlaubt auf den Markennamen einer Sportmarke zu bieten, die Produkte vertreibt, die den Ihren ähnlich sind. Dies ist ganz im Sinne von Werbung - Kunden finden Ihre Seite womöglich interessant und werden dadurch abgeworben. Durch die Nutzung von dynamischem Text in Ihrer Anzeige kann es jedoch vorkommen, dass dieser Markenname in den Werbetext gezogen wird und Ihre Anzeige deshalb abgelehnt werden muss.

 Pharmaprodukte und verschreibungspflichtige Medikamente

 

Die Richtlininen sind recht einfach: Webseiten die Pharmaprodukte und verschreibungspflichtige Medikamente verkaufen, müssen allen geltenden Bestimmungen und örtlichen Gesetzen Folge leisten. In Deutschland, der Schweiz, sowie in Österreich erlaubt Bing Werbung für Pharmaprodukte, die nicht verschreibungspflichtig sind. Werbung für verschreibungspflichtige Medikamente ist in diesen Ländern nicht erlaub. 

Glücksspiel

Die Microsoft-Richtlinien zum Glücksspiel sind je nach Land unterschiedlich. In Deutschland, der Schweiz, sowie in Österreich ist Werbung  für Websites nicht zulässig, die direkt oder indirekt Onlineglücksspiele oder -wetten bewerben oder erleichtern. Dazu zählen Seiten mit Links, die Besucher zu Glücksspielinhalten lenken.

Ein Beispiel: Wenn die Anzeige Poker Chips bewirbt, ist die Anzeige zulässig. Wenn die Anzeige Online Poker bewirbt, ist diese nicht zulässig. 

Nicht jugendfreier Inhalt

Werbung mit nicht jugendfreiem Inhalt ist bedingt erlaubt. Um für nicht jugendfreien Inhalt werben zu dürfen, müssen Advertiser am Adult Advertising Program teilnehmen. Im deutschsprachigen Raum ist dieses Programm momentan nur in Deutschland verfügbar. In Österreich und der Schweiz ist Werbung für nicht jugendfreien Inhalt nicht zulässig.

Was ist das Adult Advertising Program?

Kunden die nicht jungendfreien Inhalt bewerben möchten, müssen am Adult Advertising Program teilnehmen und den Nutzungsbedingungen sowie der entsprechenden Vereinbarung für nicht jugendfreie Inhalte zustimmen. Als Adult-Advertiser können Sie auf eine Auswahl von Keywords, die eindeutig sexueller Natur sind und von Microsoft ausgewählt werden, bieten. Auf Anfrage des Advertisers können Keywords dieser Liste hinzugefügt werden. Diese dürfen allerdings nicht zweideutig oder unverfänglich sein. Desweiteren, muss die Werbung sowie die Zielseite ausschliesslich eindeutig sexuelle Inhalte anzeigen.

Wie kann ich mich für das Adult Advertising Program anmelden?

Ganz einfach. Weden Sie sich an den Kundensupport. 

Was ist laut Microsoft nicht jugendfreier Inhalt?

Die folgende Faustregel gilt: Nicht jugendfrei ist eine Zielwebsite wenn deren Inhalt von eindeutig sexueller Natur ist. 

 Dazu zählen die folgende Inhalte:

  • Pornografie 
  • Datingsites mit dem klaren Ziel der Herstellung sexueller Kontakte: Der Websiteinhalt enthält anstößige Bilder oder die Sprache ist anstößiger oder eindeutiger Natur sowie Datingsites mit der Auswahlmöglichkeit “Paare suchen”.
  • Sites, die Pornostars oder deren persönliche Marke bewerben. 
  • Sites, auf denen Sexspielzeug die vorrangige Produktgruppe der Site darstellt
  • Sex Chats und Sex Cams

 Was ist ohne Teilnahme am Adult Advertising Program erlaubt?

Zum jugenfreien Inhalt zählen wir Produkte die zwar hauptsächlich für Erwachsene vorgesehen sind, allerdings nicht von eindeutig sexueller Natur sind. 

  • Beispiele dafür sind:
  • Kondome, Gleitgele, etc.
  • Lingerie
  • Datingsites, die hauptsächlich der Herstellung von ernsthaften romantischen Beziehungen dienen
  • Kunst (z.B. erotische Fotografie)

 Ein weiterer häufiger Grund für Ablehnungen ist die Auswahl von Keywords für die nicht jugendfreie Kategorie.

 Ein Bespiel: Ein Werbekunde erstellt eine Werbung für erotische Unterwäsche. Der Anzeigentext bezieht sich auf eine Zielseite auf welcher geschmackvolle sexy Unterwäsche angeboten wird. Der Advertiser bietet auf das Keyword „Sex“. Eine indirekte Relevanz kann zwischen dem Keyword, der Anzeige und der Zielseite festgestellt werden.

Der Advertiser muss sich jedoch fragen, ob es sich bei einem Keyword um ein “hartes” oder um ein “weiches” Keyword handelt. Dementsprechend würde das “sexy” im Anzeigentext nicht abglehent werden, da dieses Wort nicht eindeutig sexueller Natur ist und lediglich die beworbene Unterwäsche beschreibt. Das „Keyword“ Sex würde abgelehnt werden.

Werbung für die obengenannten Kategorien zu schalten kann manchmal eine Herausforderung sein, muss es aber nicht, wenn Sie sich die Tipps und Tricks dieses Artikels zu Herzen nehmen. Bitte bedenken Sie, wenn Sie Ablehnungen vermeiden, geht Ihre Werbung schneller ins Netz, wird ununterbrochen angezeigt und dadurch können Sie Ihre Zeit der Optimierung Ihrer Kampagne widmen.

Dankeschön,

Claire