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PPC - Zurück zu den Grundlagen: Die richtigen Keywords für Ihr Unternehmen finden

Wenn Sie gerade dabei sind, mit der Verwaltung einer Suchkampagne zu beginnen, oder wenn unsere Plattform neu für Sie ist, fragen Sie sich möglicherweise, wie Sie am besten loslegen können. Und welche Schritte Sie nach der Anmeldung unternehmen müssen, um zu einer reizvollen Kampagne für Suchmaschinenwerbung zu gelangen, mit der Sie Abschlüsse, Registrierungen und Verkäufe verbessern können. Insbesondere für Sie haben wir die Reihe PPC – Zurück zu den Grundlagen ins Leben gerufen. Heute möchten wir Ihnen dabei helfen, die richtigen Keywords für Ihr Unternehmen zu finden.

Was ist ein Keyword?

Ganz einfach gesprochen handelt es sich bei einem Keyword um einen Suchbegriff, den Ihr potenzieller Kunde bei der Suche nach einem Produkt oder einer Dienstleistung verwendet. Sie müssen ein Gebot für dieses Wort abgeben, damit Anzeigen, die Sie mit diesem Wort verbinden, angezeigt werden. Ihr Gebot muss wettbewerbsfähig sein (wie bei einer Auktion), um sicherzustellen, dass Ihre Anzeigen angezeigt werden, wenn jemand nach diesen Keywords sucht.

Welche Keywords helfen Ihnen dabei, die richtigen Kunden zu Ihnen zu führen?

Arten von Keywords: Head Terms und Tail Terms

Keywords lassen sich grob in zwei Gruppen unterteilen:

1. Head Terms – üblicherweise allgemeinere Begriffe. Beispiele für allgemeine Begriffe sind „Kleiderschrank“ und „Möbel“. Diese Wörter erzeugen allgemein stärkeren Datenverkehr, sind jedoch auch teuer, da die Anzahl der Bieter (einschließlich großer Wettbewerber) größer ist. Suchmaschinenbenutzer sind möglicherweise noch bei der Suche, wenn sie diese Begriffe verwenden. Mit diesen Begriffen können Sie jedoch sicherstellen, dass Sie später während der Entscheidungsfindung in die engere Auswahl geraten.

2. Tail Terms – üblicherweise spezifischere Begriffe. Beispiele für spezifischere Begriffe sind „antiker Kleiderschrank“ und „weiß gestrichene Möbel“. Diese Begriffe erzeugen üblicherweise weniger Datenverkehr, sind dafür jedoch auch günstiger. Es kann davon ausgegangen werden, dass die Benutzer genau genug wissen, wonach sie suchen, wenn sie spezifische Suchbegriffe verwenden, sodass eine Konversion wahrscheinlicher ist.

Als Kleinunternehmer sollten Sie mit Blick auf Ihr Geschäft versuchen einzuschätzen, welche Mischung von Suchbegriffen für Sie richtig ist. Würde eine Person, die ausschließlich antike Möbel anbietet, Gebote für teure, von Suchmaschinenbenutzern auf der Suche nach neuen Möbeln verwendete Head Terms abgeben und dabei darauf hoffen, dass diese plötzlich anfangen, sich für antike Möbel zu in-teressieren? Oder wäre es nicht sinnvoller, bei Begriffen zu bleiben, die zu dieser Marktnische gehören, und somit Suchmaschinenbenutzer anzusprechen, welche nach einem ganz bestimmten, heißgeliebten Möbelstück suchen?

Wenn Sie wiederum in Ihrer Gegend Autos verkaufen, könnte es sich lohnen, auf ein paar Head Terms zu bieten, die sich auf Autos beziehen, und Ihre Anzeigen auf ein bestimmtes Gebiet auszurichten, um Kosten zu sparen und eine höhere Rendite zu erzielen. Sie sollten nicht versäumen, mögliche Neu-kunden, die sich gerade anfangen zu informieren, auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen.

Schließlich gibt es auch Brand Terms. Ein Vorteil von Geboten auf Ihre eigene Marke ist, dass Sie sicher sein können, dass Ihre Anzeige Suchmaschinenbenutzern angezeigt wird, die nach Ihnen suchen, sodass Sie gewährleisten können, dass diese attraktive Angebote in Ihrem Anzeigentext angezeigt werden. Die Regeln für Gebote auf Brand Terms, die nicht zu Ihren Marken gehören, sind je nach Land verschieden. Prüfen Sie daher die für Ihr Land geltenden redaktionellen Richtlinien, um beim Bieten auf Brand Terms keinen Fehler zu begehen.

Antike Kleiderschränke – Nischen-Keywords können für Inhaber kleiner Unternehmen eine profitable Strategie sein.

Sechs intelligente Methoden zum Finden von Keywords

Es gibt mehrere Methoden, geeignete Keywords zu finden:

  1. Suchen Sie auf Ihrer eigenen Website nach Keywords – werfen Sie ebenfalls einen Blick auf die Websites von Wettbewerbern und achten Sie darauf, wie diese ihre Produkte und Dienstleistungen beschreiben.
  2. Wenn Sie über ein Bing Ads-Konto verfügen, können Sie die Funktion Keywords-Recherche in der Benutzeroberfläche verwenden, um Keywords zu finden. Im Abschnitt „Auswählen“ des Keyword-Abschnitts auf der Seite finden Sie die Tools, mit denen Sie anfangen können, Ihre Liste zu erstellen. Sie können diese bei Auswahl von „Keywords eingeben“ manuell eingeben oder über den Recherche-Link Keyword-Empfehlungen von Bing Ads nutzen. Dieser Link hilft bei der Verbesserung der Effektivität Ihrer Keyword-Auswahl. Wenn Sie kein Bing Ads-Konto haben, können Sie hier eines erstellen.
  3. Verwenden Sie Bing Ads Intelligence. Dieses Tool steht kostenlos zum Download zur Verfügung und hilft Ihnen (unter anderem) dabei, Listen von empfohlenen Keywords schnell und einfach zu erweitern und fundierte Keyword-Strategien auf Basis von echten Bing- und Yahoo!-Netzwerkdaten zu erstellen, einschließlich: Relevanz, Umfang, Kostenverlauf, Demografie und geografischem Standort.
  4. Verwenden Sie Suchabfragenberichte. Möglicherweise sind Sie der Meinung, dass Sie wissen, welche Begriffe von Menschen verwendet werden, um Ihr Unternehmen zu finden. Sie wären jedoch nicht der Erste, der dabei an Fachbegriffe denkt, von denen Ihre Kunden noch nie etwas gehört haben. In einem Suchabfragebericht werden die tatsächlichen Keyword-Eingaben der Benutzer angezeigt, die zum Einblenden Ihrer Anzeigen führen. Diese Worte können als Anregung für Ihre Keyword-Bibliothek dienen oder in Ihre Liste negativer Keywords aufgenommen werden. Über letztere erfahren Sie mehr in unserem nächsten Blogbeitrag für diese Reihe.
  5. Wenn Sie bereits ein PPC-Konto für eine andere Suchmaschine verwenden, können Sie diese Keywords einfach in Bing Ads importieren.
  6. Fügen Sie Begriffe wie „Kaufen“, „Buch“, „günstig“ usw. zu den Top-Keywords hinzu (prüfen Sie jedoch, ob für diese Kombinationen Suchanfragen ausgeführt werden, bevor Sie diese zu Ihrer Liste hinzufügen).

Duplikate – keine gute Idee

Zwei Dinge, die Sie beim Erstellen von Keyword-Listen berücksichtigen bzw. vermeiden sollten

  • Verwenden Sie alle gängigen Varianten. Wenn es für Ihr Keyword Synonyme bzw. sinnverwandte Wörter (wie Reisebüro und Reiseagentur) oder unterschiedliche Schreibweisen (wie Web Site, Website und Webseite) gibt, fügen Sie all diese Varianten der Keyword-Liste hinzu.
  • Verwenden Sie keine doppelten Keywords. Varianten von Keywords, die durch einfaches Hinzufügen von Satzzeichen (z. B. Anführungszeichen (" ") und Ausführungszeichen (!)) gebildet werden, zählen in Ihrer Liste einfach als Duplikate. Bing Ads erlaubt keine doppelten Keywords in Ihrer Keyword-Liste und entfernt diese automatisch. Vergeuden Sie also nicht Ihre Zeit durch Einfügen von Duplikaten, denn Ihre Anzeigen werden ohnehin für diese Varianten geschaltet.
  • Duplizieren Sie keine Keywords über Anzeigengruppen hinweg. Wenn Sie ein Keyword in mehr-eren Anzeigengruppen verwenden, treten Sie letztlich mit sich selbst in Konkurrenz, wenn es darum geht, die Anzeigen auf den Ergebnisseiten für dieses Keyword zu schalten.
  • Gruppieren Sie eng verknüpfte Keywords in Anzeigengruppen. Wenn Sie Ihre Keywords in Gruppen eng verknüpfter Keywords gruppieren, können Sie Ihre Kampagnen für einen höheren ROI (Return on Investment) optimieren.

 Wenn Sie Ihre Keywords gefunden haben, können Sie hier lesen, wie Sie Keywords in Bing Ads hinzufügen, bearbeiten oder löschen.

Behalten Sie Ihre Keywords im Auge auch nachdem Sie sie ausgewählt und hinzugefügt haben. Achten Sie darauf, dass sich Änderungen an Produkten oder Services in Ihren Keywords widerspiegeln. Behalten Sie die Konkurrenz im Auge und verfolgen Sie die Performance Ihrer Keywords. Weitere Informationen dazu erhalten Sie demnächst in einem weiteren Beitrag.

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